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Wir liefern dem Schweizer Markt eine erstklassige Auswahl an authentischen Weinen | Kostenlose Lieferung innerhalb von 1-3 Tagen ab CHF 100.-

Unsere Auswahl an elsässischen Weinen

Die elsässischen Weine nehmen eine besondere Stellung in der französischen Weinlandschaft ein. Die elsässischen Weinberge, die am Fuße der Vogesen liegen, profitieren von einem Klima, das gleichzeitig trocken, sonnig, gemäßigt und frisch ist. Die Nähe der Reliefs drückt sich in Böden von hoher Variabilität aus, sowohl in Hinsicht auf ihre Natur als auch auf die Hänge und die Sonneneinstrahlung. 

Diese pedoklimatischen Bedingungen begünstigen eine optimale Reifung der Trauben, besonders bei weißen Rebsorten, die im Elsass weitgehend vorherrschen. Die Originalität der elsässischen Weine besteht auch in der Benutzung von typisch lokalen Rebsorten wie dem Riesling, dem Gewürztraminer oder dem Silvaner. 

Die Herkunftsbezeichnungen der Weine identifizieren sich übrigens mit ihren Rebsorten. Auf diesen Terroirs, die sich als so weinbaufreundlich erwiesen haben, entwickeln die Winzer ein breites Spektrum an Weißweinen, das sich über trockene sowie liebliche Still- und Schaumweine erstreckt. Der Hauptteil der Produktion besteht aus trockenen elsässischen Weißweinen, die auf Grund ihres großzügigen aromatischen Spektrums sowie ihrer fruchtigen und blumigen Noten geschätzt werden. Gewisse elsässische Weine haben auch völlig zu Recht den Ruf erlangt, vortrefflich zu sein, und sind anerkannt in der ganzen Welt. 

Man könnte zum Beispiel die Domain Ostertag anführen, wo eine strenge Vorgehensweise auf dem Weinberg in Kombination mit einer kontrollierten Vinifikation die größten elsässischen Weine entstehen lässt, die als Quintessenz ihrer Territorien gelten.

Die Herkunftsbezeichnungen der elsässischen Weine

Das Elsass beherbergt 4 Herkunftsbezeichnungen: Der g. U. Alsace, der g. U. Alsace Grand Cru, der Crémant d’Alsace und schließlich die Spätlesen und Beerenauslesen. 

Die Herkunftsbezeichnung Alsace umfasst sowohl Assemblage-Weine als auch Weine, die ausschließlich aus einer einzigen autorisierten Rebsorte gekeltert wurden. Diese Information ist auf den Flaschen vermerkt. Das Elsass bietet 51 Grands Crus, die streng abgegrenzten Produktionsgebieten mit unverkennbaren klimatischen und pedologischen Besonderheiten entstammen. Für diese Weine dürfen nur 4 edle Rebsorten benutzt werden. Riesling, Gewürztraminer, Muskateller und Grauburgunder. 

Es gibt jedoch einige Ausnahmen. So ist der Silvaner auf dem Gebiet von Zotzenberg genehmigt. Gleichzeitig haben Altenberg de Bergheim und Kaefferkopf das Recht, für ihre Assemblage-Weine aus edlen Rebsorten die Herkunftsbezeichnung Alsace Grand Cru zu benutzen. 

Die Herkunftsbezeichnungen Spätlese und Beerenauslese, die seit 1984 anerkannt sind, dürfen ausschließlich für Süß- oder Likörweine von außergewöhnlicher Qualität verwendet werden. Eine elsässische Spätlese entsteht aus Trauben, die sehr spät geerntet werden, um eine starke Konzentration an natürlichem Zucker zu erreichen. Wenn der Zeitpunkt der Weinlese bei einer elsässischen Beerenauslese hinausgezögert wird, entwickelt sich eine Edelfäule auf den Trauben, wodurch erlesene Weine entstehen. Die Herkunftsbezeichnung Crémant d’Alsace betrifft Schaumweine, die genau nach der Methode hergestellt werden, die auch in der Champagne verwendet wird.

Die elsässischen Rebsorten

Das Elsass zeichnet sich dadurch aus, dass es das einzige Weingebiet von Frankreich ist, wo die Rebsorten eng mit den Herkunftsbezeichnungen verbunden sind. Für die elsässischen Weine werden 7 Hauptrebsorten verwendet. 

Die wichtigste elsässische Rebsorte ist der Riesling, der 22% der Weinbaufläche bedeckt. Aus ihm werden Weißweine von großer Frische gekeltert, mit vielfältigen Nuancen von delikaten blumigen und fruchtigen Aromen. 

Der Weißburgunder, der auf 21% der Weinbaufläche wächst, nimmt in der elsässischen Weinlandschaft ebenfalls einen entscheidenden Platz ein. Diese Rebsorte ergibt frische und gefällige Weine mit einem schönen Gleichgewicht zwischen runder Fülle und Säure, die besonders zu Meeresfrüchten oder Fisch munden. 

Der Gewürztraminer, der auf 20% der Weinbaufläche zu finden ist, gilt zweifellos als der Star unter den Rebsorten der elsässischen Weinlandschaft. Der Gewürztraminer aus dem Elsass liefert Weine von einem intensiven Gelb, die sich durch eine aromatische, vom Geschmack nach Früchten und Gewürzen sublimierte Kraft auszeichnen. Wenn er als Spätlese oder Beerenauslese geerntet wird, können aus ihm Süß- und Likörweine von außergewöhnlicher Qualität gekeltert werden. 

Was den Grauburgunder angeht (15% der Weinbaufläche), so ermöglicht er die Herstellung der AOC Alsace-Weinen, die sich durch eine schöne aromatische, von rauchigen Noten noch intensivierte Komplexität auszeichnen. 

7% der Weinbaufläche beherbergen auch die Rebsorte Silvaner, aus der die weißen elsässischen Weine entstehen, die eine schöne Ausgewogenheit und große Frische aufweisen. 

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